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Abschlussbericht "BeBjG" veröffentlicht

Zentrale Einflusssphären auf das lokale Beratungs- und Unterstützungsgeschehen
Zentrale Einflusssphären auf das lokale Beratungs- und Unterstützungsgeschehen

[15|03|2021]

Chancen des Zugangs zur beruflichen Bildung für bleibeberechtigte junge Geflüchtete: Möglichkeiten und Hindernisse in der Beratung und Unterstützung

 

Die explorative Studie nimmt lokal und aus der Perspektive der Berater*innen an den Standorten München, Ennepe-Ruhr-Kreis und Rostock die ausbildungsbezogene Beratung und Unterstützung junger Geflüchteter in den Blick.

 

Unter studentischer Beteiligung hat Frau Prof. Dr. Pötter am Standort München Gespräche mit Berater*innen, Leitungskräften und Geflüchteten geführt. Gemeinsamkeiten und Unterschiede des berufsbezogenen Beratungsgeschehens der Jugendmigrationsdienste, der Jobcenter und der Agenturen für Arbeit sowie spezifische lokale Rahmenbedingungen konnten abgebildet werden.

In Anbetracht der stark heterogenen Zusammensetzung der Gruppe der Geflüchteten und ihrer sich erst allmählich vollziehenden gesellschaftlichen und sozialen Eingewöhnung sind die Beratungsprozesse herausfordernd.

 

Während die Jobcenter die Jugendlichen für ein Leben ohne staatliche Unterstützung fit machen möchten und dabei oftmals den Weg einer (dualen) Ausbildung verfolgen, geht es den Kammern darum, sie als künftige Fachkräfte für Betriebe zu gewinnen. Jugendmigrationsdienste schließlich haben neben der Berufs- auch die Lebenswelt der Geflüchteten im Blick.

 

Für weitere Ergebnisse steht der Abschlussbericht zum Download zur Verfügung:

www.bibb.de/tools/dapro/data/documents/pdf/eb_34305.pdf